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Höhentraining

Oben leben unten trainieren

In einem ist die Sportwissenschaft sich einig, die Sauerstoffträger im Blut, die Fähigkeit des einzelnen Sportlers, den Sauerstoff an den "Ort des Geschehens" im Muskelgewebe zu transportieren, sind ein entscheidendes Kriterium für die Leistungsfähigkeit.

Wer in der Höhe lebt und mit weniger Sauerstoff in der Atemluft auskommen muss, dessen Körper passt sich an. Im Blut werden vermehrt die Sauerstoffträger gebildet, um den Bedarf zu decken. Immer wieder wird auf die Herkunft von Haile Gebrselassie und anderer Wunderläufer aus dem äthiopischen Hochland hingewiesen, die dem Flachlandbewohner offensichtlich schon durch den Umstand ihrer Lebensbedingung etwas voraus haben. Der Flachlandsportler kann da nur versuchen, mit Besuchen in der Höhe etwas aufzuholen. Die Wirkung ist zeitweilig, wie die Praxis zeigt. Auch die Wunderläufer kehrten immer wieder in ihre Heimat zurück. Auf Dauer im Flachland lebend würde wohl auch bei ihnen der "Effekt" verloren gehen. Also zieht es Läuferin und Läufer immer mal wieder in die Berge. Neben dem Trainingseffekt bringen sie Erholung in schöner Natur. Egal wie viel Blutkörperchen man wieder mit herunter bringt, erfrischend für Leib und Seele war es allemal. LAUFZEIT gibt mit der nachstehenden Textsammlung einige Tipps und Ratschläge zu einem Dauerthema.

(Den ganzen Artikel finden Sie in LAUFZEIT 5/2006. Am einfachsten im Online-Abo – Zeitung lesen ohne Papier, erhältlich hier bei davengo.)

Quelle: Journal LAUFZEIT 5-2006
Text: Frank Simoneit, Stéphane Franke, Wolfgang Weising. Foto: swiss-image.de.
Weitere Informationen unter: www.laufzeit.de