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Veranstaltungstip

Halbmarathon Altötting

Der Schnellste muss nicht der Beste sein

Neue Wege in der Preisvergabe geht der Halbmarathon im oberbayerischen Altötting. Denn dort gewinnt der Beste, was nicht zwangsläufig der Schnellste sein muss. Ja, in der Regel ist der Beste ein Altersklassenläufer.
Wie geht das?





Altötting setzt die individuelle Laufzeit jedes Läufers in Relation zum Deutschen Rekord in der entsprechenden Altersklasse. Daraus errechnet sich, wie nahe jeder Teilnehmer an den Deutschen Rekord herankommt, z.B. 80%. Dies ergibt dann eine völlig neue Reihenfolge, bei der nicht unbedingt der Schnellste gewinnt sondern der, relativ gesehen, Beste.

So war zwar Petra Kaminkova im Jahr 2007 die Schnellste (1:15:59), die Beste war jedoch Inge Dilger aus der W50! Denn ihre 1:24:48 Std. erbrachten 98,1% des deutschen Rekordes, während Kaminkova lediglich auf 89,4% kam.

Ähnlich vor einige Jahren bei den Männern. Da gewann Walter Bitmann die Bestenwertung. Er machte einen Sprung vom 403. Platz der Einlaufliste auf den ersten Platz der Bestenwertung. Aber mit 1:39:08 Std. in der M75 (!) hat er das auch verdient. Gesamtsieger Vincent Krop aus Kenia (1:03:47) kam mit seinen 1:03:47 auf Platz zwei. Für die Besten 10 Männer und die Besten 10 Frauen gibt es Warengutscheine.

Weitere Informationen unter www.halbmarathon.de