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Aphrodite-Halbmarathon

Kein Stress, das ist Erholung pur

Sirtaki-Klänge und wohliges Gefühl – zum 13. Mal weilten LAUFZEIT-Leser auf der Insel, wo auch die Götter Urlaub machen. Gesehen haben sie keine beim Aphrodite-Halbmarathon.


Kaum zu glauben, da gibt es noch Orte, in denen werden Stadien für die Leichtathletik gebaut. Zum Beispiel in Paphos auf Zypern. Klein, mit Tartan-Bahn und einer überschaubaren Tribüne - ein eher familiäres Flair prägt die erst wenig bearbeitene Jahre alte Trainings- und Wettkampfarena. Auch an diesem Sonntag, dem 26. November 2006, plätschert alles geruhsam vor sich hin. Die Anzahl der in das Stadion Strömenden hält sich in Grenzen. Dabei kann der Ausgangs- und Endpunkt des 13. Aphrodite-Halbmarathons durchaus mehr Be-sucher verkraften. 261 Laufenthusiasten – das sind nur die im Ziel Angekommenden – und Pi mal Daumen so 120 Begleiter sind es, die sich schließlich im Stadionrund tummeln. Als um 10 Uhr der Start freigegeben wird, hat sich die Zahl der Halbmarathoninteressierten bei 172 eingependelt, 89 gehen schließlich auf die 5-km-Fun-Runde.

Deutsche Starthilfe
Auf den Startnummern prangt das Logo einer großen einheimischen Biermarke. Vor zwölf Jahren, beim ersten Aphrodite-Halbmarathon, trugen die Startnummern Logos zweier Unternehmen, die nicht von der Insel stammten: LAUFZEIT und REISEZEIT. Vor allem das Journal LAUFZEIT hatte sich damals bereits in der – zugegeben sehr dünnen – Laufszene der Region einen Namen gemacht durch sein Engagement beim ersten internationalen Ägypten-Marathon 1994. Der auf Zypern unter Vertrag stehende deutsche Leichtathletik-Trainer Rüdiger Marko suchte daraufhin Kontakt zum damaligen Chefredakteur von LAUFZEIT, Klaus Weidt. Gemeinsam mit dem Health Runners Club Nikosia und dem Management des „Cypria Maris“-Hotels Paphos organisierten sie innerhalb weniger Monate das erste internationale Straßen-Rennen auf zyprischen Boden. Und auf der damals vermessenen Strecke wird – mit zwei kleinen Abweichungen – noch heute gelaufen.

Des einen Freud ...
LAUFZEIT-Leserreisende hatten es gut. Die gesamte Woche über, die sie auf der Mittelmeerinsel verbrachten, herrschte Traumwetter: strahlender Sonnenschein, azurblauer Himmel, Temperaturen zwischen 23 und 27 Grad Celsius, im Wasser so um die 20 Grad. Die Wärme war für manche Läuferin und manchen Läufer auf der Strecke trotz der Versorgungspunkte alle fünf Kilometer nicht so einfach zu verkraften. Und einige werden sicherlich an diesem Tag im Inneren dem Veranstalter gedankt haben, dass er aus dem Ganzen bislang keinen Marathon gemacht hat.

Durch den „wilden Westen“
Was sich beim Laufen als vielleicht nicht so günstig erwies, erzeugte an anderen Tagen ein wohliges Gefühl. Wer nicht nur am Strand des RIU-Beach-Hotels „Cypria Bay“ relaxen wollte, konnte das Traumwetter zu Erkundungstouren in das Innere der Insel nutzen. Der einheimische REISEZEIT-Partner „Jalos activ“ bot für jeden Geschmack etwas. Brigitte Rommes-Joannou und ihr Mann Pedros organisieren seit 1992 Touren, Wanderungen, Radausflüge in landschaftlich reizvolle und kulturhistorisch interessante Gegenden. Diesmal erstmalig auf Nachfrage im Angebot: eine Jeep-Safari durch die Akamas, den „wilden Westen“ Zyperns ...

(Den ganzen Artikel finden Sie in LAUFZEIT 1/2007 ab Seite 8. Am einfachsten im Online-Abo - Zeitung lesen ohne Papier, erhältlich hier bei davengo.)

Text & Foto: Ulf Ringer.