Gesundheit
Hart am Wind
Alles Vernünftige im Laufsport hat seine Voraussetzung in der Gesundheit der Akteure. Wer mit einem Infekt, einer Erkältung oder anderen Erkrankungen sein gewohntes Training einfach fortsetzt, gefährdet sich wohl in jeder Jahreszeit und erst recht, wenn es gegen Wind und Wetter in der kalten Jahreszeit geht.
Mediziner erheben immer wieder warnend den Zeigefinger und mahnen Vernunft an. Wer in den Infekt hineinläuft gefährdet sich hochgradig. Auch das leistungsfähigste Herz kann dabei dauerhaften Schaden erleiden. Es empfiehlt sich dazu die Lektüre des Buches “Die zweite Chance” von Hartwig Gauder, der eine Herzmuskelentzündung verschleppte.Man ist kein “Weichei”, wenn man seinen Schnupfen mit einer Trainingspause kuriert. Das ist klüger als überzogene Härte zu pflegen. Problem dabei ist, dass sportlich trainierte Menschen leistungsfähig sind und Unpässlichkeiten gern übersehen. Gerade und besonders in den Schmuddeltagen sollte man daher gut in seinen Körper “hineinhören” und auf Unregelmäßigkeiten wie erhöhtem Ruhepuls, erhöhte Kälteempfindlichkeit, Unwohlsein oder andere Körpersignale mit Vorsicht reagieren. Auch das Fieberthermometer ist im Zweifel heranzuziehen. Und eines versteht sich von selbst: Ist da auch nur ein Zehntelchen zuviel, gilt Sportverbot.
Nur Gesundheit kann dem Wetter trotzen. Zur eigenen Beruhigung können Sportler allerdings im Allgemeinen davon ausgehen, dass sie körperlich widerstandfähiger sind als Sportmuffel. Eben gerade weil wir bei jedem Wetter unterwegs und dadurch abgehärteter sind gegen Infekte. Eine adäquate Ernährung sei vorausgesetzt.






